Holzpellets

 
 

Studie ermittelt Potenzial von Co-firing

Mittwoch, 12. Oktober 2011 | Autor: Joachim Berner

Holzpellets können in Deutschland langfristig die Hälfte der bislang in Kraftwerken verheizten Kohle ersetzen. Kurzfristig könnte damit rund ein Zehntel der jährlich in Kohlekraftwerke entstehenden CO2-Emissionen eingespart werden. Das sind Ergebnisse einer Studie derDeutschen Energie-Agentur (Dena). “Die Verwendung insbesondere hochwertiger Holzpellets in Kohlekraftwerken kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gesicherte Kraftwerksleistung auf Basis erneuerbarer Energien bereitstellen”, sagt Dena-Chef Stephan Kohler. “Deshalb müssen wir die Marktentwicklung der Biomassemitverbrennung gezielt fördern.”



Um zehn Prozent der Kohle zu ersetzen, bräuchte es sieben MillionenTonnen Holzpellets pro Jahr. Diesen Bedarf könne Deutschland durch einen Mix aus heimischer und importierter Biomasse decken. Um Nutzungskonkurrenzen zu vermeiden, sollten insbesondere die globalen Holzpotenziale erschlossen werden. “Voraussetzung für den Holzeinsatz in Kohlekraftwerken ist die Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Bereitstellung und Nutzung von fester Biomasse, die national und international beachtet werden müssen”, erklärt Kohler.

Die Studie “Die Mitverbrennung holzartiger Biomasse in Kohlekraftwerken – Ein Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz?”

Handel mit Holzpellets